Aktuelles

· Quelle: wallstreet-online

TEQ Capital wieder über 110 Millionen Euro — jeder dritte Euro kommt von Profis

Als PDF herunterladen ↓ Als Markdown ↓

TEQ Capital, die von Frank Thelen gegründete Fondsgesellschaft, verwaltet wieder mehr als 110 Millionen Euro. Getragen wird das von allen drei Kernstrategien — und besonders von der jüngsten: dem im Januar 2026 aufgelegten „TEQ — General Artificial Intelligence UCITS ETF“.

Der ETF bildet den hauseigenen, regelbasierten TEQ — General Artificial Intelligence Index ab, der bereits im Dezember 2024 startete. Im Portfolio stecken bis zu 100 Unternehmen entlang der General-AI-Wertschöpfungskette, gewichtet nach Marktkapitalisierung, aber mit Ober- und Untergrenzen von 3,0 beziehungsweise 0,3 Prozent — so sollen Klumpenrisiken begrenzt werden, die viele klassische KI- und Tech-ETFs mitbringen.

Profis machen mehr als ein Drittel aus

Mike Judith, seit 2024 CSO und Partner bei TEQ Capital, verweist auf die Neuausrichtung der aktiv gemanagten Strategien vor zwei Jahren: Die damaligen Veränderungen trügen inzwischen Früchte. „TEQ — Disruptive Technologies“ und „TEQ — Small & Mid Cap Technologies“ erfüllten ihre Rolle als komplementäre Portfoliobausteine.

Das sehen zunehmend auch professionelle Investoren so: Mehr als ein Drittel des verwalteten Vermögens entfällt inzwischen auf unabhängige Vermögensverwalter, Banken und Family Offices.

Die Portfolio-Story: Veeva Systems

Als Beispiel für eine aufgegangene Investmentthese nennt das Haus Veeva Systems, einen Anbieter von Cloud-Software für die Life-Sciences-Industrie mit rund 1.000 Kunden. Fondsberater und Mitgründer Marcel Vogler erläutert die Begründung: In einer hochregulierten Branche zählten Validierung, Compliance und Vertrauen — nicht der größte Funktionsumfang.

Aufgebaut wurde die Position im Mai in den beiden Technologiefonds zu durchschnittlich rund 168 US-Dollar, also nahe dem 52-Wochen-Tief. Die These stützte sich auf drei Punkte: die pauschale Abwertung des SaaS-Sektors, die vom Markt als Kundenabwanderung gedeutete Migration auf das eigene Vault CRM und die hohe regulatorische Komplexität, die eine interne Nachbildung unrealistisch macht.

Die Zahlen zum zweiten Quartal übertrafen dann die Erwartungen deutlich — 18 Prozent Umsatzwachstum auf 928 Millionen US-Dollar, eine operative Marge von 44,8 Prozent und der vierte Ergebnis-Beat in Folge. Die Aktie legte am stärksten Handelstag der Unternehmensgeschichte 15,2 Prozent zu und notiert inzwischen gut 60 Prozent über dem Einstiegskurs.

Hinweis: keine Anlageberatung und keine Fonds- oder Einzeltitelempfehlung. Historische Wertentwicklungen sind kein Indikator für die zukünftige Entwicklung.

← Zurück zur Übersicht